Eröffnung des 2.Saarländischen Stiftungstages

Dr. Hanspeter Georgi

Dr. Hanspeter Georgi, der Vorsitzende des Stiftungsrates der Stiftung Bürgerengagement Saar, eröffnet als Vertreter des StiftungsForumSaar den 2.saarländischen Stiftungstag und begrüßt insgesamt 170 Vertreter aus den Stiftungen, den Non-Profitorganisationen, der Wirtschaft und weiteren gesellschaftlichen Gruppen.

Dr. Georgi ist der ehemalige Wirtschaftsminister des Saarlandes und Vorsitzender des Stiftungsrates der Stiftung Bürgerengagement Saar.

Rede von Dr. Georgi


Das Programm des Saarländischen Stiftungstages 2013

Die Initiatoren vom StiftungsForumSaar haben ein interessantes und vielseitiges Programm zusammengestellt.

Programm

 

Programmfolge


Zur Bedeutung der Stiftungen in Deutschland, Stifterland Bayern

Simone Thaler

Simone Thaler aus München gibt einen Überblick über die Stiftungslandschaft in Deutschland und zeigt am Beispiel Bayerns, wie eine Region sich positionieren kann.

Steckbrief von Simone Thaler

Simone Thaler wurde 1967 in München geboren.

Sie studierte Rechtswissenschaften in München, Freiburg, Cambridge

und Bordeaux und absolvierte den Finanzökonom an der European

Business School in Oestrich-Winkel.

Nach beruflichen Stationen an der Vertretung des Freistaates Bayern

An der Europäischen Union und in der Finanzkommunikation für eine

Genfer Privatbank, war Simone Thaler Leiterin der Unternehmenskommunikation einer mittelständischen Investmentbank

In Frankfurt am Main.

Zurück in ihrer Heimatstadt München baute sie für die Bayerischen

Staatsgemäldesammlungen (Pinakotheken und deren Zweigmuseen)

Das Fundraising auf und betreute in dieser Aufgabe auch Stifter und

Mäzene.

Sie absolvierte in dieser Zeit Hospitanzen am Museum for Modern Art

Und dem Metropolitan Museum in New York und am Louvre in Paris.

Für den Bundesverband Deutscher Stiftungen leitete sie das Projekt

STIFTERLAND BAYERN, das in den Jahren 2008--‐2010 bayerische

Stiftungen unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten

der Öffentlichkeit vorstellte.

Dies geschah insbesondere durch Symposien mit prominenten

Stiftern, einer Ausstellung und Kataloge.

Seit 2010 ist sie als selbstständige Stiftungsberaterin tätig.

Ihr Spezialgebiet in der Beratung ist neben Gründungsfragen,

die Vermögensstrukturierung und die Restrukturierung

und Modernisierung von Stiftungen.

Grußwort Simone Thaler


Stiftungen in der Zivilgesellschaft: Ihr Beitrag zu Bürgerengagement und lokalen Netzwerken

Dr. Rupert Graf Strachwitz, Maecenata, München/Berlin

gibt Auskunft über die Bedeutung der Stiftungen in der zukünftigen Bürgergesellschaft

 

 In seinem Leben hat er sehr unterschiedliche Dinge gemacht; aber immer – schon in seiner Magisterarbeit – ging es darum, was man als Bürger in der Gesellschaft bewirken kann.

Nach dem Studium (Politikwissenschaft, Geschichte, Kunstgeschichte) war er sieben Jahre für die Malteser tätig, davon zwei Jahre im Ausland. Danach war er sieben Jahre Präsident der Verwaltung des Herzogs von Bayern. Ehrenamtlich war in der Caritas engagiert, zuletzt als Vizepräsident.

1989 gründete Ruüert Graf Strachwitz Maecenata Management als spezialisierte Beratungs- und Dienstleistungsgesellschaft für den gemeinnützigen Bereich. Ein Schwerpunkt wurde die Einrichtung, Beratung und Verwaltung von Stiftungen. 1997 entstand das Maecenata Institut für Philanthropie und Zivilgesellschaft als gemeinnützige, unabhängige Forschungs-, Lehr- und Politikberatungseinrichtung, 2002 der Verein Maecenata International im Netzwerk transnational giving europe. Von 1999-2002 war er Mitglied der Enquete-kommission des deutschen Bundestages ‚Zukunft des bürgerschaftlichen Engagements‘.   

Heute leitet er die Stiftung und das Institut und arbeite freiberuflich als Wissenschaftler, Publizist und Berater. Er lehrt an der Humboldt Universität zu Berlin und an den Universitäten Münster und Jena.  

Sein Interesse gilt neuen Gesellschaftskonzepten, der Zivilgesellschaft als dritter Arena kollektiven Handelns und dem Projekt Europa.

Vortrag Dr. Graf Strachwitz

 

  


Wie gründe ich eine Stiftung? Die ersten Schritte von der Idee zur Anerkennung durch die Stiftungsbehörde

Susanne Hellenthal von der Stiftungsbehörde

Susanne Hellenthal, Saarländisches Ministeriums für Inneres und Sport

Vortrag

Friedrich Burgard, Saarländisches Ministerium für Finanzen und Europa

Vortrag 


Frauen stiften anders

Stefanie Hoogklimmer bei ihrem Vortrag

Filia-Frauen-Stiftung, Franktfurt/Main

Steckbrief:

  

 

Stefanie Hoogklimmer – Stifterin und Vorsitzende des Stiftungsrats bei filia.die frauenstiftung

 

·       Seit 2006 bei filia.die frauenstiftung engagiert, zunächst als Stifterin, ab 2007 als Mitglied des Stiftungsrats und seit 2012 als Vorsitzende des Stiftungsrats.

·       Schwerpunkte der ehrenamtlichen Tätigkeit für filia: Strategieentwicklung, Öffentlichkeitsarbeit, Fundraising, Koordination des Stiftungsrats

·       Beruflich tätig im Business Development-Bereich einer globalen Wirtschaftsanwaltskanzlei mit Verantwortung für deren weltweite Client Relationship Management-Strategie und das Key Account Management

·       Langjährige Erfahrung in der internationalen und interkulturellen Zusammenarbeit sowohl in Wirtschaftsunternehmen als auch in Non-Profit-Organisationen

Vortrag Hoogklimmer

 

 

 


Stiften statt spenden

Beim Vortrag

Prof. Dr. Barbara Weitz

Hochschule für Technik und Wirtschaft, Saarbrücken

Jurastudium in Köln, Freiburg und Ann Arbor/USA (Dr. jur.; LL.M.). Langjährige Partnerin der Anwaltssozietät Hengeler Mueller in Düsseldorf. Ab 2000 Tätigkeit im gemeinnützigen Bereich als freie Rechtsanwältin, Projektmanagerin und Referentin.

Seit 2009 Professorin für Wirtschaftsrecht an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes. Mitherausgeberin und Autorin „StiftungsManager“ (Loseblattwerk seit 2004).

 

Vortrag  Prof. Dr. Weitz

 

 


Von der Sozialfeuerwehr zum Gesellschaftsgestalter- Ein Plädoyer für mehr gemeinsames Wirken der Stiftungen

Loring Sittler studierte Anglistik, Geschichtswissenschaft und Politik in Freiburg und Gießen. Der 62 jährige Vater von fünf Kindern war Geschäftsführer des Fortbildungswerks für Studenten und Schüler e.V., Bonn, Vertriebsleiter Kapitalanlagen bei ZSH, Heidelberg, sowie Standortleiter von fischerAppelt Kommunikation, Berlin. Seit 2008 ist er Leiter des Generali Zukunftsfonds, der in erster Linie das bürgerschaftliche Engagement der Älteren fördert, aber auch für die Schaffung entsprechende Ermöglichungsstrukturen eintritt und insgesamt das Thema auf die politische Agenda zu setzen versucht.

Ehrenamtlich hat er sich als Schüler und Student, dann als Elternvertreter, als Initiator des Bundeswettbewerbs Jugend debattiert und als Initiator und pädagogischer Leiter des Pilotprojekts Model Criminal Court in Kreisau engagiert. Als Ideengeber war er an der Entstehung der Stiftung „Deutschland rundet auf“ beteiligt.

 

Vortrag Sittler 

Auszeichnung


Die saarländischen Stiftungen ziehen an einem Strang

Die Saarbrücker Zeitung hat über den Stiftungstag berichtet

SZ-Bericht vom 15.11.2013


Welchen Stellenwert haben die Stüftungen in der zukünftigen Bürgergesellschaft?

Staatssekretär Jungmann von der Stiftungsbehörde

Staatssekretär Georg Jungmann aus dem saarländischen Innenministerium hat in seinem Vortrag die schwierigen Abwägungen in der zukünftigen Bürgergesellschaft unter die Lupe genommen. Ein sehr grundlegender und tiefgreifender Vortrag, der das Bild dieses Stiftungstages bestens abrundete.

Staatssekretät Jungmann überbrachte auch die Grüße der Schirmherrin des Stiftungstages, Frau Ministerpräsidentin Annegrte Kramp-Karrenbauer, die durch die heiße Phase der Koalitionsverhandlungen inBerlin leider verhindert war.

Vortrag Jungmann


Engagement-Strategie gefordert

Gute Resonanz beim Stiftungstag

Ausgehend von den Vorträgen, Diskussionen und Gesprächen beim zweiten saarländischen Stiftungstag am 15.November in Saarbrücken soll jetzt eine neue Initiative Schulter-Schluss zwischen allen gesellschaftlichen Gruppen zeigen. Das StiftungsForumSaar wird Impulse für eine neue Engagement-Strategie geben und hofft auf viele Mitstreiter.

EAN-Bericht


Der Saarländische Stiftungstag 2013

Hier ist das genaue Programm des Saarländischen Stiftungstages 2013

Programmablauf

 


Eindrücke vom Stiftungstag 2013

Der Stiftungstag war gut besucht
Grußwort des LSVS-Präsidenten Gerd Meyer
Intensive Gesoräche bei der Kaffeepause
Der Markt der Möglichkeiten informierte gut
Eine interessierte Zuhörerschar
Gute Gespräche zwischen den Seminaren
Joachim Malter bedankte sich für die Veranstalter
 

Befragungsergebnisse zum Stiftungstag

Der zweite Stiftungstag im Saarland darf wieder als Erfolg gewertet werden.

Für die Initiatoren vom StiftungsForumSaar sind die Rückschlüsse aus der Befragung für die vorbereitende Planung des nächsten Stiftungstages wichtig.

Es laufen jetzt schon die Voprbereitungen für den saarländischen Stiftungstag im Herbst 2015. Diesmal mit einer besonderen Schwerpunktsetzung.

Befragungsergebnisse 2013     

 

 

 

 

 


Das Programm für den Stiftungstag liegt vor

„Was 2011 erfolgreich begonnen hat, soll 2013 ebenso fortgesetzt werden.“ Unter diesem Motto bereiten die im StiftungsForumSaar zusammengeschlossenen Stiftungen und Kreditinstitute – ASKO EUROPA Stiftung, Stiftung ME Saar, SHS Foundation und Stiftung Bürgerengagement Saar sowie die Sparkasse Saarbrücken, die Bank1Saar und die SaarLB – derzeit den „Stiftungstag 2013“ vor. Die Organisatoren haben bei der Premiere im Oktober 2011 und bei den Veranstaltungen mit bestimmten Themenschwerpunkten, zu denen sie in der Zwischenzeit eingeladen hat, festgestellt, dass das Interesse der Stiftungen an einer engeren Zusammenarbeit und einem stärkeren Austausch aller Fragen rund um das Stiftungswesen weiter gewachsen ist.

 

Als „Lobbyist der Stiftungen im Lande“ lädt das StiftungsForumSaar für Freitag, 15. November 2013 zum zweiten Stiftungstag in die Hermann Neuberger-Sportschule Saarbrücken ein. Von 13.00 bis 18.00 Uhr werden wieder Fachleute über die aktuelle Lage und Bedeutung der Stiftungen in Deutschland referieren. Weitere Themenschwerpunkte: „Frauen stiften anders“; „Stiften statt spenden“; „Erste Schritte bis zur Anerkennung durch die Stiftungsbehörde“; „Der Beitrag der Stiftungen zum Bürgerengagement“.

 

Mehr Raum wird das veranstaltende Stiftungsnetzwerk der Präsentation von Stiftungen im Rahmen des „Marktes der Möglichkeiten“ einräumen. Auf dem Marktplatz können sich Stiftungen mit ihren Besonderheiten darstellen. Zugleich stehen Experten an den einzelnen Markständen zu Stiftungsfragen Rede und Antwort.

Weitere Informationen und Anmeldeformulare gibt es ab sofort im Internet auf der Seite www.stiftungsforumsaar.de .

 

Flyer 

 

Markt der Möglichkeiten

 

 


Die Planungen für den Zweiten Stiftungstag nehmen Gestalt an

Nach den überaus positiven Reaktionen aus dem Jahr 2011 haben sich die Iniatoren im StiftungsForumSaar auf den Weg gemacht, den zweiten Saarländischen Stiftungstag vorzubereiten.

Der Stiftungstag wird im Zwei-Jahres-Rhythmus angeboten.

Während beim ersten Stiftungstag vornehmlich saarländische Referenten das Wort hatten, werden diesmal mehr Experten aus der Republik anreisen.

Wieder werden die Themen der Fachleute in Blöcken angeboten, von vier Blöcken kann man sich zwei auswählen. Auf jeden Fall bleibt diesmal reichlich  Zeit, um mit den Referenten sprechen und diskutieren zu können. das haben die Organisatoren von der ASKO-EUROPA-STIFTUNG, der SHS-Foundation, der Stiftung ME Saar und der Stiftung Bürgerengagement und drei Kreditinstute aus dem ersten Durchgang gelernt.

Alle Referate sind im Netz zeitnah nachzulesen.

Der Markt der Möglichkeiten bietet die Chance, sich zu präsentieren und vorzustellen und mit anderen Stiftungen und Partnern ins Gespräch zu kommen.

Die Schirmherrschaft für den Zweiten Saarländischen Stiftungstag hat die Ministerpräsidentin des Saarlandes, Frau Annegret Kramp-Karrenbauer übernommen.

Anmeldung


Das Jahresprogramm für 2013

Das StiftungsForumSaar hat jetzt sein Jahresprogramm veröffentlicht.

Die Vorschläge für die einzelnen Termine im ersten Halbjahr rekrutieren sich aus Wünschen und Vorschlägen der saarländischen Stiftungen beim Stiftungstag.

Die SFS-Verantwortlichen haben die Kontakte geknüpft und gute Referenten gefunden, die viel Neues und Wissenswertes an Frau und Mann bringen werden.

Das High-Light für dieses Jahr ist natürlich der zweite saarländische Stiftungstag am 15.November in der Hermann Neuberger Sportschule

Jahresprogramm 2013


Vorbereitungen für den 2.Stiftungstag

Staatssekretär Georg Jungmann bei der Begrüßung
Blick in die Cave Lasalle in Saarlouis
Eifrige Zusammenarbeit in den Gruppen
Intensive Gespräche
Wichtige Ergebnisse für den Stiftungstag

„Wenn es das StiftungsForumSaar nicht gäbe, müsste es noch erfunden werden.“ Mit diesen lobenden Worten begrüßte der Staatssekretär für Inneres und Sport, Georg Jungmann, die Teilnehmer der Abschlussveranstaltung am Mittwoch, 21. November im Haus Koch in Saarlouis. Er würdigte die Arbeit des losen Zusammenschlusses von vier saarländischen Stiftungen und drei Geldinstituten als „Lobbyist der Stiftungen im Lande“ und versprach auch für die Zukunft eine wohlwollende Begleitung durch die Saarländische Landesregierung.

 

Einen für die Zukunft motivierenderen Auftakt hätten sich die Organisatoren der sieben Veranstaltungen des Jahresprogramms 2012  kaum wünschen können. Nach der Gründung des StiftungsForumSaar im Nachgang zum erfolgreichen 1. Saarländischen Stiftungstag im Oktober 2011 hatten die Initiatoren den Vertretern der Stiftungen im Lande bei diesen Veranstaltungen die Möglichkeit geboten, sich vertiefende Kenntnisse im Stiftungswesen aus dem Munde von Experten anzueignen und zugleich untereinander näher zusammen zu rücken sowie dabei gute wie weniger gute Erfahrungen auszutauschen.

 

Sinn und Zweck der letzten Zusammenkunft des Jahres war die gemeinsame Vorbereitung des 2. Saarländischen Stiftungstages, der am 15. November 2013 stattfinden soll. So konnten die Vertreter von über 20 Stiftungen bei den Themenbereichen Organisation, Markt der Möglichkeiten, Themen und Referenten sowie Ideen für saarländische Stiftungslandschaft ihre eigenen Ideen und Vorstellungen in offenen Diskussionsrunden einbringen. Erneut wurde deutlich, dass der Informationsbedarf der Stiftungen nach wie vor ebenso groß ist wie der Wunsch nach stärkerer Vernetzung untereinander. Der Sprecher des SitftungsForumsSaar, Hans Joachim Müller, kündigte in diesem Zusammenhang in seiner Eigenschaft als Vorstandsvorsitzender der Stiftung Bürgerengagement Saar die Entwicklung eines saarländischen Stiftungsverzeichnisses an.

 

Der nächste Schritt nach der „äußerst fruchtbaren Abschlussveranstaltung in einem die Diskussionen fördernden Rahmen“, so Müller, wird die Auswertung aller Vorschläge durch die Repräsentanten der das StiftungsForumSaar tragenden Stiftungen und Geldinstitute noch im Dezember 2012 sein. Danach werden die Teilnehmer über die Ergebnisse informiert, ehe im Jahre 2013 weitere flankierende und auf den 2. Stiftungstag hinführende Veranstaltungen vorbereitet werden, worüber zu gegebener Zeit informiert wird.